ISBN 978-3-00-084365-5
In this bilingual book, Paul Close, the author and proprietor of PeLS, takes you on a journey through the bizarre, funny, and sometimes surprising episodes of his life. Each story is told with a wink—sometimes self-deprecating, sometimes mischievous, but always authentic.
In diesem zweisprachigen Buch nimmt Paul Close, Autor und Inhaber von PeLS, Sie mit auf eine Reise durch die bizarren, lustigen und manchmal überraschenden Episoden seines Lebens. Jede Geschichte wird mit einem Augenzwinkern erzählt – manchmal selbstironisch, manchmal schelmisch, aber immer authentisch.

Extract from A Close Look at Germany
A Tale From “Hubcap City”, Better Known as Wolfsburg, the Headquarters of the Mighty VW Group
The following narrative is very short, yet nevertheless embarrassing.
In 1980 at the start of my teaching career my students were exclusively private people who were mainly either brushing up their long-forgotten school English, or newcomers to the language wishing to learn a few basics for holidays abroad.
Starting from about the year 2000 there had however been a progressive shift in the clientele of PeLS. More and more companies were offering their employees in-house lessons, that is to say lessons on their own premises, or sometimes less frequently at my schoolrooms in Braunschweig.
In 2008 one of these companies, a middle-sized software development corporation, had arranged for me to teach 3 groups at 2 separate locations, 2 of them being at their headquarters in Braunschweig and one in nearby Wolfsburg.
The lecture rooms where I was to teach in Wolfsburg were situated in the Vereinsgaststätte VFL Wolfsburg (Clubhouse of the Bundesliga football club VFL Wolfsburg). Rather naively, without bothering to look up the address on Google Maps I made my way to the VW Arena where Wolfsburg play their home games, assuming that the Vereinsgaststätte would be somewhere in the catacombs of this state-of-the-art football stadium.
After parking my modest Renault Scenic next to a gleaming Bentley I proceeded to the reception desk in the office complex and enquired as to where I would be giving English lessons. The puzzled look on the face of the young, attractive and undoubtedly efficient receptionist should have warned me that something was wrong.
My rather subdued repetition that I was there to give English lessons for Company XXX in the Vereinsgaststätte brought a charming smile and a pitying look to the young lady’s face – and also to 2 of her colleagues and a professional football player who happened to be in the office. While barely concealing a condescending grin the young. receptionist then politely gave me directions to the old stadium where VFL Wolfsburg had played until the building of their new arena where the clubhouse and conference rooms were also to be found.
After a short humiliating walk back to the car park, I noticed a familiar figure about to get into the immaculate Bentley parked beside my Scenic. It was none other than the head trainer of VFL Wolfsburg – a prominent face often seen on German TV.
Incidentally VFL Wolfsburg won the German Bundesliga Championship in 2009 under this very man – much to the chagrin of the fans of Eintracht Braunschweig only 22 miles (36 kms) away. There was however one bonus. Payment for the use of the rooms also included a meal and drinks for the lecturer or orator plus drinks for the course participants. On more than one occasion when the number of course participants was very low, I managed a deal with the clubhouse manager where we all had a meal, and he charged the company for additional drinks instead of food.
Leseprobe
Eine Geschichte aus „Radkappenstadt“, besser bekannt als Wolfsburg, dem Hauptsitz des mächtigen VW-Konzerns
Die folgende Erzählung ist zwar sehr kurz, aber nichtsdestotrotz peinlich.
Im Jahr 1980, zu Beginn meiner Lehrtätigkeit, bestand meine Schülerschaft ausschließlich aus Privatpersonen – meist Menschen, die ihre längst vergessenen Englischkenntnisse aus der Schulzeit auffrischen wollten, oder aus Neueinsteigern, die ein paar Grundlagen für den Urlaub im Ausland lernen wollten.
Ab etwa dem Jahr 2000 verschob sich jedoch die Zusammensetzung der PeLS-Klientel zunehmend. Immer mehr Firmen boten ihren Angestellten firmeninterne Sprachkurse an, also Unterricht direkt am Arbeitsplatz – seltener auch in meinen Schulräumen in Braunschweig.
Im Jahr 2008 hatte eines dieser Unternehmen – ein mittelständisches Softwareentwicklungsunternehmen – mich beauftragt, drei Gruppen an zwei verschiedenen Standorten zu unterrichten: zwei davon im Hauptsitz in Braunschweig und eine in der Nähe, in Wolfsburg.
Die Unterrichtsräume in Wolfsburg befanden sich in der Vereinsgaststätte des VFL Wolfsburg, dem Bundesliga-Fußballverein. Naiverweise machte ich mich, ohne die Adresse auf Google Maps nachzuschlagen, auf den Weg zur VW-Arena, in der der VFL seine Heimspiele austrägt – in der Annahme, dass sich die Vereinsgaststätte irgendwo in den Katakomben dieses modernen Fußballstadions befinden müsse.
Nachdem ich meinen bescheidenen Renault Scenic neben einem glänzenden Bentley geparkt hatte, begab ich mich zum Empfang im Bürokomplex und erkundigte mich, wo ich meinen Englischunterricht halten solle. Der fragende Blick der jungen, attraktiven und zweifellos kompetenten Empfangsdame hätte mich warnen müssen, dass etwas nicht stimmte.
Mein etwas verlegen wiederholter Hinweis, dass ich zum Englischunterricht für Firma XXX in der Vereinsgaststätte hier sei, brachte ihr ein charmantes Lächeln und einen mitleidigen Blick ein – ebenso wie ihren beiden Kolleginnen und einem anwesenden Profifußballer. Mit einem kaum verhohlenen, gönnerhaften Grinsen gab mir die junge Rezeptionistin schließlich höflich die Wegbeschreibung zum alten Stadion, in dem der VFL Wolfsburg früher gespielt hatte – dort befand sich nämlich die gesuchte Vereinsgaststätte mit den Konferenzräumen.
Nach einem kurzen, leicht demütigenden Fußmarsch zurück zum Parkplatz bemerkte ich, wie eine mir bekannte Gestalt gerade in den makellosen Bentley neben meinem Scenic einsteigen wollte. Es war niemand anderes als der damalige Cheftrainer des VFL Wolfsburg – ein prominentes Gesicht, das häufig im deutschen Fernsehen zu sehen war.

Nebenbei bemerkt: Der VFL Wolfsburg wurde im Jahr 2009 unter genau diesem Mann Deutscher Fußballmeister – sehr zum Ärger der Fans von Eintracht Braunschweig, nur 36 Kilometer entfernt.
Es gab jedoch auch einen kleinen Trost: Die Bezahlung für die Raumnutzung beinhaltete auch ein Essen und Getränke für den Dozenten bzw. Referenten sowie Getränke für die Kursteilnehmer. An mehr als einem Termin, an dem die Teilnehmerzahl sehr gering war, handelte ich mit dem Gaststättenleiter einen kleinen Deal aus – wir bekamen alle ein Essen, und er rechnete gegenüber der Firma stattdessen zusätzliche Getränke ab.
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